Last-Minute-Geschenkidee! Flüchtlingshilfe unterstützen und CO2 kompensieren.

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Seit ungefähr einem Jahr unterstütze ich hin und wieder das großartige Projekt „Grenzenlose Wärme“: Eine Gruppe von Studierenden aus Dortmund (von denen ich zwei kennengelernt habe, und die mich immer wieder mit ihrem Engagement begeistern!) fährt nun schon zum dritten Mal nach Thessaloniki, um dort direkt vor Ort Hilfe für die Flüchtlinge zu leisten.

Als ich heute meine Spendenüberweisung gemacht habe — für die Reise, die die Gruppe jetzt direkt nach Weihnachten am 27.12. antritt — wurde mir klar, dass ich ja eigentlich zugleich auch etwas für den Ausgleich des CO2-Fußabdrucks des Projektes tun kann. Denn auch wenn ich mir natürlich wünschen kann, dass das Team irgendwie regenerativ-elektrisch nach Griechenland fährt — realistisch und bezahlbar machbar ist das derzeit noch nicht. Also habe ich ein wenig im Netz geguckt und bin auf myclimate gestoßen, durch einen Text bei Utopia. Das Team aus Dortmund ist mit zwei Autos unterwegs und legt dafür insgesamt pro Auto rd. 5.000 km zurück, in der Summe also 10.000 km. Das habe ich so angegeben, und der Kompensationsrechner für Autofahrten auf der myclimate-Seite hat dann ausgespuckt, dass dabei ca. 3,7 t CO2 anfallen, die durch eine Projektunterstützung in Höhe von 87,00 EUR ausgeglichen werden können. Also habe ich dort nochmal die entsprechende Summe gespendet. Für eine Reise nach Griechenland und zurück, mit zwei Autos, finde ich das nicht wirklich teuer.

Wer vielleicht noch „last minute“ nach Geschenken sucht, für Menschen, die nicht unbedingt noch irgendwelche weiteren „Dinge“ brauchen, der/die kann sich ja überlegen, das vielleicht auch zu tun und „weiterzuschenken“ — eine Spende an eine Initiative, bei der echte Menschen echte Hilfe leisten. Und dazu etwas gegen den Klimawandel tun. Gut, die Reise nach Griechenland habe ich ja jetzt kompensiert, aber es gibt genug Reisen, die nicht kompensiert werden … daher kann man auch einfach so bei myclimate mitmachen.

(Und für alle, die jetzt anfangen, vom Ablasshandel zu reden und deshalb CO2-Kompensation ablehnen: Ich halte es damit genau wie der oben verlinkte Utopia-Text — natürlich ist das auf lange Sicht keine Lösung, da müssen wir zur CO2-Reduktion kommen. Aber aktuell, in der Umbruchphase, in der wir uns befinden, ist das mehr als notwendig und hilfreich.)

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