vollehalle bei der Re:publica!

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Hier auf dem Blog ist schon lange nichts mehr passiert, was natürlich schade ist. Aber es ist vor allem dem Umstand geschuldet, dass bei meinen beiden großen Projekten – vollehalle und dem Dokumentarfilm – derzeit so viel Arbeit anfällt. Vor allem bei vollehalle haben wir aktuell eine sehr intensive Phase, denn wir bereiten mit Hochdruck unseren Auftritt bei der Re:publica am kommenden Mittwoch, 8.5., 12:30 Uhr, hier in Berlin vor.

Dass wir mit vollehalle bei der Re:publica sind, hängt auch indirekt mit diesem Blog zusammen. Ende 2016 habe ich hier einen ersten Text veröffentlicht, der eine Art Standortbestimmung war und die Motivation für das Blog beschreiben sollte. Darin habe ich angekündigt, dass ich mit politischen Themen gern auch auf Bühnen gehen würde – in meiner Werberkarriere vorher hatte ich oft und gern Vorträge gehalten, das wollte ich nun auch für politische Arbeit nutzen. Für die folgende Re:publica im Jahr 2017 habe ich mich dann gleich um einen Platz bemüht, es hat aber nicht geklappt – zu Recht, denn ich hatte ja noch gar nichts zu sagen.

Im selben Jahr, 2017, habe ich dann aber angefangen, gemeinsam mit Kai Schächtele das Projekt vollehalle zu entwickeln, mit unserer Premiere im Herbst 2017. Damals hatten wir zunächst eigentlich eher eine Art „politischen Rundumschlag“ vor, aber sehr bald wurde klar, dass sich unser Fokus letztlich auf die Klimakrise verschob – die wichtigste Geschichte unserer Zeit.

In der Zwischenzeit ist viel passiert und vollehalle hat sich weiterentwickelt. Auch wenn anfangs, nach unserer erfolgreichen Premiere, wenig Interesse an einer Klimashow zu bestehen schien, haben wir doch in der Zwischenzeit verschiedene Auftritte an unterschiedlichen Orten in Deutschland absolviert und jedes Mal eine Menge gelernt und die Show immer weiter überarbeitet. Dabei ist unser Fokus immer schärfer und die Show immer kürzer geworden (die zwei Stunden der Premiere waren vielleicht wirklich ein bißchen viel …). Unser Team hat sich vergrößert, und wir haben einen kleinen Förderverein für das Projekt gegründet. Vor allem aber hat sich in der Gesellschaft etwas bewegt: Dank Greta und FfF, dank IPCC Report und dem unglaublich heißen Sommer letzten Jahres, merken die Menschen langsam, was auf dem Spiel steht. Und so merken auch wir, dass das Interesse an vollehalle steigt und dass wir zur gesellschaftlichen Debatte heute etwas beitragen können, das auf Resoanz, Interesse, Neugier stößt.

Dass wir nun mit vollehalle bei der Re:publica sind, macht mich stolz und ich freue mich sehr darauf. Und ich hoffe, dass am Mittwoch viele Leute kommen und die 600 Plätze vor der Bühne 2 füllen – wenn uns das gelänge, wäre das die bislang größte vollehalle.

In meinem Blog habe ich damals in dem allerersten Text geschrieben, dass ich mein Denken vom „Großen Unbehagen auf eine Große Lust auf die Zukunft“ weiterbewegen will. Unsere Show hat heute das Motto: „Die Klimashow, die Mut macht.“

Ich kann sagen: Ich bin meinem damaligen Ziel treu geblieben.

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